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3. November 2017

Semesterarbeiten der Abteilung Industrial Design beim 4. Bergischen Innovations- und Bildungskonkress

Ergebnisse von Seminararbeiten der Abteilung Industrial Design der Fakultät für Design und Kunst werden im Rahmen der Wanderausstellung „BERGISCHEN INNOVATIONEN BEGEGNEN, WIRTSCHAFT UND WISSENSCHAFT – HAND IN HAND“ unteranderen auf dem 4. Bergischen Innovations- und Bildungskonkress mit dem Thema »Digitalisierung – Herausforderungen und Chancen für das Bergische Land« am 20.11.201, ab 14 Uhr, in Remscheid gezeigt.

Die Wanderausstellung thematisiert vor allem die Frage „Wie können wir Verhalten ändern?“. Diese und aber auch weitere Fragen wurden zu zentralen Themen unzähliger Innovationen aus dem Bergischen Städtedreieck. Die Bergische Universität als Partner der Industrie in den Bereichen Forschung und Entwicklung hat zu einigen Innovationen beigetragen. Sie bildet die dringend benötigten Ingenieure und akademischen Fachkräfte für die Unternehmen in der Region aus. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft führt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, zu mehr Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Diese Kooperation bringt mehr Wohlstand und Lebensqualität in die Region. Die Plakate dieser Wanderausstellung präsentieren Innovationen, die unseren Alltag im Bergischen Städtedreieck verbessern. 

Unter dem Titel „Bergische Transferrunde“ haben sich sechs Partner zusammengeschlossen, die sich dem Technologietransfer verpflichten und gemeinsam an der Förderung des Technologiestandorts Bergisches Städtedreieck arbeiten: die Bergische Universität Wuppertal, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, die Industrie- und Handelskammer Wuppertal – Solingen – Remscheid, das Gründer- und Technologiezentrum Solingen, das Technologiezentrum Wuppertal unddie Wirtschaftsförderung Remscheid. 

Die Studierenden der Abteilung Industrial Design, Fakultät für Design und Kunst, Bergische Universität Wuppertal, liefern einen Beitrag zu der Wanderausstellung. Die Ergebnisse der Semesterarbeiten aus dem Seminar „Designkritik“ werden auf einem Poster zusammengefasst. Betreut wurde das Seminar von Prof. Dr. Brigitte Wolf, Dipl. Des. Daniel Einars und Dipl. Des. Anne Kurth in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW, Bereich Ernährung und Umwelt, Gruppe Umwelt, und Elita Wiegand, von der Initiative „Plastiktüten verhüten“ aus Düsseldorf.

Durch Beobachtung, Analyse und Reflexion des realen Nutzungskontexts erarbeiteten sich die Studierenden umfassende Bewertungskriterien, um Produkte und Dienstleistungen aus der funktionalen, sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Perspektive zu bewerten. In Kleingruppen wurden bestimmte Aspekte auf möglichst kreative Art und Weise durchdacht: Wie transportiere ich überhaupt? Wie kann ich Verhalten ändern? Wie kann ich mit kleinem Budget eine große Wirkung erzielen? Wie nehme ich Getränke (und wann) zu mir?

Mit außergewöhnlichen Kreativitätstechniken (Rollenspiele, Empathie-Methoden, Szenario-Technik) sollten die Studierenden diese Fragen untersuchen. Mit diesem Ziel: eine komplexe und kritische Haltung einnehmen zu können und zukünftig achtsamer im Umgang mit ihrer Umwelt zu sein.Die Studierenden haben auf der Basis folgender Fragen:Wie können wir verständlich machen, dass Ressourcen endlich sind und unsere Umwelt vor einem Kollaps steht?
Was können wir tun, um Gewohnheiten zu verändern?

Konzepte entwickelt, die Verpackungsmüll vermeiden, der durch den Gebrauch von Plastiktüten und Coffee-to-go-Bechernentsteht. 

Alternativen zur Nutzung von Coffee-to-go-Bechern:
— Lounge- und Mehrwegbecherkonzept
— Kampagne „How many coffees do you need to wake up?“

— der platzsparende Becher mit Kampagne und App
— schön gestaltete Mehrwegtassen für die Universität
— das Konzept »Circle Cup« für die Insel Spiekeroog

Alternativen zu der Nutzung von Plastiktüten:
— verschiedene Bonus-, Belohnungs- und Boxensysteme für Supermärkte
— ein Kooperationskonzept mit Payback
— der Paybag
— der so genannte Glücksbeutel