| | |

Vera Kalininskaa

Plattenspieler

Referenten:
Prof. Martin Topel, Prof. Dipl.- Ing. Dipl.- Des. Andreas Kalweit

Masse bringt Ruhe. Diese Tatsache wurde bei dem Gestalten dieses Plattenspielers zu Nutze gemacht. Ein schwerer, massiver Aluminiumteller und die Zarge aus Beton nehmen befreien den Lesevorgang von Resonanzen und Schwingungen.

Der Plattenspieler besteht aus drei Ebenen. Die erste Ebene aus Beton mit Hochleistungsbindemitteln (besonders fließfähig und selbstverdichtend) und Polyurethanmatritzen (perfekte Oberflächenqualität) dient, wie bereits erwähnt, zur Masse und Resonanzreduzierung. Auf der zweiten Ebene, die aus einem Hartholz besteht werden der Teller und der Arm gelagert. Der Motor ist auf der dritten Ebene so platziert, dass er möglichst weit weg von dem Tonabnehmer sitzt. Eine weiche dämpfende Gummischicht zwischen der Motor- und der Holzebene sorgt dafür, dass die Vibrationen von dem Motor nicht auf den Teller und den Arm übertragen werden.

Obwohl der Plattenspieler viel Masse besitzt, sieht er nicht nach einem typischen Masseplattenspieler aus. Die Kombination aus dem hoch glattem Betonelement und der Mitte aus einem schönem Holz lassen den Plattenspieler sehr solide, außergewöhnlich, dabei jedoch edel und warm wirken. Das Fenster zwischen der Beton- und der Holzebene bietet die Sicht auf den Antrieb des Tellers. Die Stufe an dem Teller gibt ihm nicht nur zusätzliche Masse, sondern macht ihn durch das Fenster besser sichtbar.

Das Betonelement lässt sich abnehmen. Dies erfolgt über ein leichtes Drehen und Anheben der Ebene. Dabei gleitet der armtragende Zylinder durch die Öffnung, die im Beton dafür vorgesehen ist. Damit alles wieder präzise sitzt, befinden sich im Holz Zentrierspitzen.

/