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Studie, (E20)

Prof. Gisela Kleinlein
Prof. Norbert Thomas
Prof. Matthias Schönherr

Eine selbst gewählte oder vorgegebene Aufgabe, eine Idee oder ein Funktionsprinzip von überschaubarer Komplexität wird einer Lösung zugeführt. Dies erfordert die Definition formbestimmender Parameter, Entwicklung von Lösungsalternativen, ihre Prüfung und das begründete Treffen von Entscheidungen. Im Rahmen eines Kolloquiums werden die Arbeiten vorgestellt und diskutiert.

Die Studie ist als “kleiner Entwurf” konzipiert, der während des gesamten Studiums Gelegenheit gibt, eigene Ideen zu entwickeln oder Inhalte theoretischer Seminare praktisch umzusetzen. An die Studie werden geringere Anforderungen gestellt als an einen Entwurf. Sie umfasst mit Formkonzeption und Entwurfsausarbeitung nur dessen letzte Phasen. Die Komplexität der bearbeiteten Studien sollte im Verlauf des Studiums wachsen. Die Themenvergabe erfolgt nach individueller Absprache.

Ziele der Studie sind das

  • Bewerten und Umsetzen eigener Ideen
  • Erkennen von formbestimmenden Entwurfsparametern
  • Entwickeln und Prüfen von Lösungsalternativen.
  • Objektives Begründen von Entscheidungen.
  • Aufbauen von Entwurfskompetenz
  • Training des manuellen Modellbaus

Modulbeauftragte

  • Prof. Gisela Kleinlein

Initiative, (PE2) Teil 1

Ziel des Initiativmoduls ist die Verbesserung von Selbstständigkeit und Teamfähigkeit. Koordinations-, Kommunikations- und Projektleitungskompetenzen werden ebenso gefördert wie die Persönlichkeitsbildung und Weiterentwicklung sozialer Kompetenz.

In Kleingruppen wird ein den Studiengang sozial, infrastrukturell oder öffentlichkeitswirksam förderndes Projekt entwickelt und durchgeführt. Inhalt, Management und Ergebnisse des Initiativprojektes werden mit einem betreuenden Lehrenden vereinbart und gelten als Maßstab für die erfolgreiche Durchführung des Projektes.

Lehrveranstaltungen

  • Initiativplanung
  • Initiativprojekt

Modulbeauftragter

  • Prof. Norbert Thomas

Grundlagen der Technik für Designer, (TED1)

Prof. Dipl.-Des. Dipl.-Ing. Andreas Kalweit

Typische Ingenieuraufgaben tangieren die Berufstätigkeit des Industriedesigners (Interdisziplinarität). Ziel der technischen Module ist es, die Kommunikationsfähigkeit des Industrial Designers mit Partnern aus dem Ingenieurwesen zu ermöglichen. Dazu gehört, dass Industriedesigner die wesentlichen Grundlagen der Werkstoffkunde, der Produktions- und Fertigungstechnik wie auch der Technischen Mechanik kennen lernen. So werden bereits im Projektvorfeld die ingenieurwissenschaftlichen Aspekte seines Tuns bedacht.

In diesem Prozess gestalten Designer und Ingenieure immer auch die Schnittstellen der Produkte zum Menschen auf allen Ebenen der sinnlichen Wahrnehmung. 

Dieser mehrdimensionalen Aufgabe im Entwurfsprozess widmet sich die Ergonomie, in dem sie in der Gestaltung von Systemen und Produkten auf die Gebrauchsfunktionalität achtet. Ergonomie bedeutet aber auch die Berücksichtigung der Bedürfnisse des Menschen und seiner Eigenschaften, insbesondere seiner Körperlichkeit, Sensorik, Fähigkeiten und Fertigkeiten aber auch seiner Motivation, Disposition und Erwartungshaltung.

Die Technische Mechanik befasst sich mit der Wirkung von Kräften. Dieses Teilgebiet der Statik ermittelt und diskutiert die Kräfte, die das Bauteil / die Konstruktion belasten und im Gleichgewicht halten. Solche Kräfte deformieren das Bauteil / die Konstruktion. Mit dieser Formänderung sind Werkstoffanstrengungen verbunden, die der Werkstoff nicht grenzenlos ohne Schaden erträgt. 

Die Festigkeitslehre befasst sich mit diesen Fragen der Werkstoffsicherheit, der Werkstoffanstrengung, der Werkstoffauswahl und der Sicherheit gegen Werkstoffversagen.

Lehrveranstaltungen

Technische Mechanik für Designer - StatikGrundlagen der Ergonomie für die Produktgestaltung 1Grundlagen der Ergonomie für die Produktgestaltung 2Technische Mechanik für Designer - Elastizitäts- u. Festigkeitslehre

Modulbeauftragter

Prof. Martin Topel

Grundlagen der Designtheorie, (DT1)

Prof. Dr. Brigitte Wolf

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens: Ziel des Moduls ist es, eine Wissensbasis in Designtheorie und Designgeschichte bereit zu stellen, welche die Einordnung eigener und fremder Arbeiten in einen historischen und philosophischen Kontext ermöglicht.

Es wird verdeutlicht, dass eine reflektierte Wertung zeitgenössischen Designs nur vor dem Hintergrund der Arbeit vergangener Gestalter- und Denkerpersönlichkeiten möglich ist und dass eine Kenntnis von grundlegenden philosophisch-theoretischen und historischen Entwicklungslinien unerlässlich ist, um die eigene Arbeit zu verstehen und fachfremden Adressaten verständlich zu kommunizieren.

Designgeschichte: Kenntnisse über die Inhalte, Programmatiken und gestalterischen Lösungen, zeithistorische Kontexte der Kunst und des Designs, Beschreibung und Wertung der Inhalte verschiedener Designdisziplinen, kommunikativ angemessene Aufbereitung der Inhalte.

Designphilosophie: Designphilosophische Denkweisen und Wertesysteme, Erkennen systemischer Zusammenhänge, Reflektieren unterschiedlicher Ausprägungen und Denkschulen

Lehrveranstaltungen

DesignphilosophieGrundlagen der Kunst- und Designgeschichte Exemplarische Kunst- und Designgeschichte Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens

Modulbeauftragte

  • Prof. Dr. Brigitte Wolf

Designentwicklung, (DG22)

Prof. Matthias Schönherr

Gedankliches sichtbar machen – es in Gestalt zu bringen – ist Teil des Gestaltens. In diesem Modul werden erweiterte Grundlagen der Gestaltung vermittelt. Sie zielen auf die bewusste Gestaltung der ästhetischen Funktionen eines Produktes. Im Mittelpunkt stehen handwerklich-gestalterische Inhalte. Die Formentwicklung ist auf einem breiten gesamtheitlichen Lehrinhalt orientiert.

Grundlagenvermittlung in der Generierung, Wahrnehmung und Kommunikation von Industriedesign mit dem Schwerpunkt der ästhetischen Funktionen eines Produktes.

Beurteilungsfähigkeit, Beschreibbarkeit, Ausarbeitung und Darstellung sind inhaltliche Schwerpunkte. Der Lerneffekt wird durch eine praktische Anwendung und Ausarbeitung verstärkt.

Lehrveranstaltungen

  • Formentwicklung
  • Darstellungstechnik

Modulbeauftragter

  • Prof. Matthias Schönherr

Angewandte Gestaltung, (DG23)

Prof. Gisela Kleinlein

Prof. Norbert Thomas

Das Modul Angewandte Gestaltung sieht folgende Lehrinhalte vor

  • Kennenlernen unterschiedlicher Wahrnehmungstechniken
  • Entwicklung von Kriterien zur Beurteilung der entstandenen Arbeiten
  • Erforschung und Behandlung von Innenräumen, Oberflächen und Strukturen anhand vorgegebener Themenstellungen
  • Vertiefung von Materialkenntnissen und handwerklich-technischen Fähigkeiten

Die Qualifikationsziele dieses Moduls sind 

  • die Fähigkeit zur praktischen Anwendung von grundlegenden Modellbautechniken 
  • die Erarbeitung einer breiten Materialpalette anhand handwerklicher und technischer Fertigkeiten
  • materialkundliches Wissen
  • Kenntnis eines künstlerisch-gestalterischen Formvokabulars
  • Wahrnehmen als Voraussetzung für selbstbestimmtes Handeln erkennen

Lehrveranstaltungen

  • Exemplarisches Gestalten
  • Vertiefung der gestalterisch-materialtechnischen Grundlagen

Modulbeauftragte

  • Prof. Gisela Kleinlein