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Experimentelles Design, (DG24)

Prof. Gisela Kleinlein
Prof. Norbert Thomas
Prof. Gert Trauernicht
Dipl.-Des. Sonja Deli

Das Seminar schafft die Basis eigene Wege zu schöpferischen gestalterischen Aussagen zu entwickeln.

Im experimentellen Gestalten erfährt das Industrial Design Impulse aus künstlerisch-gestalterischer oder theoretischer Richtung. Durch praxisorientierte Übungen (Laboren) wird der Prozess in nicht vorrangig nutzenorientiertem Umfeld erprobt und simuliert.

Durch bewussten Bruch mit üblichen, oder gezielte Adaption unkonventioneller oder überholter, Verfahren und Konzepten werden neue Ansätze erprobt und entwickelt.

Lehrveranstaltungen

Experimentelles GestaltenDesignimpulseMaterial- und VerfahrenslaborRobotiklabor

Modulbeauftragte

Prof. Gisela Kleinlein

Technisches Design, (TED2)

Prof. Gert Trauernicht
Prof. Martin Topel

Dieser Bereich der Lehre bildet einen Schwerpunkt im Wuppertaler Modell. Die Vermittlung zur Befähigung der technischen Produktentwicklung setzt profunde Kenntnisse der Konstruktion, der Fertigung und der Materialbeschaffenheit moderner Industrieprodukte voraus. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf Kunststoffprodukten, insbesondere dem Fertigungsverfahren Kunststoffspritzguss.

Im Bereich Technisches Design wird der analytische Umgang mit Gehäusestrukturen und technischen Funktions- und Baugruppen trainiert, um auf dieser Basis professionelle Gestaltungsspielräume erarbeiten können.

Anhand des Entwurfs eines minder komplexen technischen Produktes wird der Wuppertaler Prozess geschult. Unter besonderer Berücksichtigung des technischen Aufbaus / Elektronik und von Elektromechanik, Mechanik, Lüftung, Kühlung etc. sowie der Gehäusearchitektur aus Kunststoffspritzguss werden deren Abhängigkeiten auf die funktionalen und formalen Spielräume hin untersucht.

Die in der Researchphase gewonnenen Erkenntnisse werden in der Konzept- und Entwurfsphase am Re-Design erprobt und überprüft. Durch die intensive Beschäftigung mit dem eigenen Entwurf soll die didaktische Kopplung an die ergänzenden Unterrichtseinheiten Fertigungstechnologie / Kunststofftechnologie / Computergestütztes Entwerfen / Technisches Zeichnen erfolgen. In Kombination mit RapidPrototypingverfahren wird der manuelle Modellbau, bzw. das Finish trainiert. 

  • Analyse und Komplexitätseinschätzung von einfachen technischen Produkten
  • Einhaltung eines Projektplanes und Koordination zahlreicher externer Parameter
  • Bildung von Zusammenhängen von Fertigungstechnik und Gestaltungsspielraum
  • Kenntnis über innovative Fertigungsverfahren, insbesondere im Bereich Kunststoffspritzguss
  • Entwicklung von maximalen Varianten bei engem Entscheidungsspielraum
  • Hohe Entwurfstiefe im Nah- und Detailbereich
  • Integration professioneller CAD-Systeme in den Entwurfsprozess
  • Kommunikation mittels 2D und 3D-Daten

Neben einer vollständigen Projektdokumentation werden ein Endmodell und die Organisation einer Ausstellung erwartet.

Lehrveranstaltungen 

Technisches EntwerfenGrundlagen des computergestützten EntwerfensTechnisches ZeichnenFertigungstechnologie Kunststoff/MetallWerkstofftechnologie Kunststoff/MetallInterfaceergonomie

Mitarbeiter
Dipl.-Des. Volker Hübner

Modulbeauftragter
Prof. Martin Topel

Entwurf eines Wasserkochers für die Teezubereitung

Grundpraktikum

Bis zur Meldung der Fachprüfungen nach dem vierten Studiensemester muss ein viermonatiges Grundpraktikum in einem handwerklichen oder Design schaffenden Betrieb nagewiesen werden.

Download Praktikumsfibel Grundstudium