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Strategische Vertiefung des Designs, (DT3)

industrial design, industrie design, produkt design, uwid, wuppertal, schwerpunktbildung

Prof. Gert Trauernicht
Prof. Dr. Brigitte Wolf
Prof. Martin Topel
Das strategisch orientierte Entwerfen konzentriert sich auf die Einbindung des Entwurfs in den Kontext von strategischen Planungen des Unternehmens und /oder der Marke. Über die klassischen Inhalte des Entwurfs hinaus sollen die

Studierenden mit vertiefenden Aspekten strategisch orientierter Produktentwicklung wie Produktkommunikation innerhalb von Marken, Plattformprodukten und Produktdiversifizierung vertraut gemacht werden. Innerhalb dieses Moduls sollen die

Studierenden die Entwicklung von Design- bzw. Produktsprache vertiefen. Die Design- und Produktsprache soll in diesem Vertiefungsmodul nicht nur den gestalterischen Kanon der Produkte definieren, sondern auch Aspekte der Konstruktions- und Fertigungsstrategie beinhalten. Das Erlernen intelligenter Konstruktionsmerkmale von Plattformprodukten zählt ebenso zum möglichen

Qualifizierungsspektrum, wie der Einsatz von Design als Instrumentarium zu einer ökonomischen und qualitätssichernden Fertigung bzw. Nachhaltigkeit von Produkten.

Innerhalb dieser Veranstaltung können für sich genommen Fallbeispiele aus der Industrie analysiert und bewertet werden. In Kombination mit dem Entwurfsmodul könnte darüber hinaus ein strategisch orientiertes Entwurfsprojekt durchgeführt werden. Mögliche Themenstellungen dafür können aus den Bereichen Designsprachenentwicklung, Plattformentwicklung im Kontext einer konkreten Marke kommen. In diesem Zusammenhang bieten sich unter Umständen auch Kooperationsprojekte mit der Industrie an, die ohnehin in den Lehrplan des Vertiefungsstudiums integriert sind. Der Bereich Projekt- und Officemanagement deckt die besonderen organisatorischen administrativen Aspekte einer strategischen Entwicklung ab. Inhaltlich verbergen sich dahinter, Budget-, Zeit- und Ressourcenplanung bzw. deren Monitoring zum Zwecke der Qualitätssicherung.

Lehrveranstaltungen

  • Designstrategisches Projekt
  • Organisation und Führung eines Studios oder PE Teams

Modulbeauftragter

  • Prof. Dr. Brigitte Wolf

Design und Kommunikation, WP (DG26)

Prof. Matthias Schönherr
Prof. Dr. Brigitte Wolf
Prof. Martin Topel

Industrial Design ist eine Schnittstellendisziplin. Kommunikationsfähigkeit ist hier von großer Bedeutung. Dieses Modul vermittelt die Grundlagen der Produktsprache, der Kommunikationstheorie und der Wahrnehmungspsychologie anhand praktischer Beispiele. Der Anwendungsbezug steht dabei im Vordergrund.

Das Modul “Design und Kommunikation” soll in die Lage versetzen Formcharakteristika bewusster wahrzunehmen und zielorientiert und verständlich zu beschreiben.

  • Entwickeln von sprachlicher Sensibilität und Kompetenz
  • Erkennen von Form- und Textarchetypen
  • Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit
  • Kritikfähigkeit und -äußerungsfähigkeit
  • Entwicklung eines individuellen Ausdrucks
  • Vertiefung der Englischkenntnisse in Technik und/oder Business

Lehrveranstaltungen

  • Produktpräsentation
  • Designkritik
  • Webpublishing
  • Kommunikationstheorie
  • Technical English
  • Business English

Modulbeauftragter

  • Prof. Matthias Schönherr

Technische Vertiefung des Designs, WP (TED3)

Prof. Martin Topel
Prof. Gert Trauernicht
Dipl.-Des. Ralf Assmann

Dieses Modul vermittelt neben dem Verständnis für die Einbindung der technischen Konstruktion in den Entwurfs- und Entwicklungsprozess die traditionelle Ergonomie (Mensch-Maschinen-Interaktion), wie auch Grundbegriffe des GUI (Graphical User Interface/grafische Benutzerschnittstelle). Bei gering und mittel komplexen Produkten werden realitätsnah berufsbezogene Kenntnisse vermittelt und Fähigkeiten trainiert.

Ziel ist die Vermittlung einer Schlüsselqualifikation an der Schnittstelle Produktentwicklung/Konstruktion und Produktergonomie.

Neben der Einbindung der Schwerpunkte in eine klassische Produktentwicklung werden bereits sehr früh im Research und der Konzeption die Abhängigkeiten von Werkstoff / Fertigung und Konstruktion und der Usability im allgemeinen in Relation zum angestrebten Entwurfsergebnis gesetzt, diskutiert und bewertet. Dabei wird versucht durch übertragbare Kriterien eine vergleichbare Bewertung über das gesamte Kursergebnis zu erzielen und gleichzeitig den StudentenInnen Training für argumentative Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit zu bieten.

Lehrveranstaltungen

  • Concurrent Design and Engineering
  • Angewandte Ergonomie

Modulbeauftragter

  • Prof. Martin Topel

Internationale Kooperation, WP (PE3)

Prof. Dr. Brigitte Wolf
Prof. Gert Trauernicht

Die Vorbereitung auf ein Auslandssemester ist Ziel dieses Moduls. Langfristig soll die Qualifikation vermittelt werden interkulturell zu arbeiten, d.h. eine Tätigkeit im Ausland auszuüben, koordinierende Tätigkeiten in einem international agierenden Unternehmen zu übernehmen oder in einem multikulturellen Designteam zu arbeiten.

Kulturspezifische Designarbeit: 

Vorbereitung der organisatorischen Formalitäten für einen Auslandsaufenthalt sowie auf die Kultur und Sprache des Landes. Vermittelt werden Kenntnisse über die Designausbildung und -aktivitäten des Gastlandes. 

Interkulturelles Training 

  • Vorbereitung auf das Leben in einer anderen Kultur und den Umgang mit anderen kulturellen Wertesystemen.
  • Kolloquium internationale Kooperation: Erarbeitung der Präsentation

 Lehrveranstaltungen

  • Kulturspezifische Designarbeit
  • Interkulturelles Training
  • Dokumentation und Kolloquium

Modulbeauftragte

  • Prof. Dr. Brigitte Wolf